Die Methode für schnelle und dauerhafte Veränderung

„To assist people to be in control of their lives and live their own dreams.“

Menschen unterstützen, Kontrolle über ihr Leben zu gewinnen und ihre eigenen Träume zu leben.

Was ist MEM?

MEM ist ein angeleiteter Visualisierungsprozess zur Auflösung einschränkender Überzeugungen und negativer Gefühle. Die Methode basiert auf einer fundamentalen Einsicht:

Du bist nicht die Landkarte, das Selbstbild, das du von dir entworfen hast. Du bist nicht identisch mit dem, was du denkst, fühlst oder tust. Und weil du es nicht bist, kannst du es ändern.

Entwickelt wurde MEM über 50 Jahre vom Australier John Mace, inspiriert durch Alfred Korzybskis philosophische Arbeit zur Allgemeinen Semantik.

Kernkonzepte

Being: Reine Energie

Im Kern bist du ein Being – reine, positive Energie. Dies ist keine religiöse Aussage, sondern eine durch Quantenphysik belegte Erkenntnis: Auf fundamentaler Ebene besteht alles aus Energie und Information. Als Being bist du zu Glück, Optimismus und Lebensfreude begabt.

Identitäten: Die Rollen im Spiel des Lebens

Um am Leben teilzunehmen, entwickeln wir Identitäten – kohärente Sets von Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen:

  • Funktionale Identitäten: Arzt, Mutter, Ingenieur, Freund
  • Kulturelle Identitäten: Christ, Buddhist, Europäer
  • Unbewusste Identitäten: „Ich bin dumm“, „Ich bin nicht liebenswert“

Der entscheidende Unterschied: Mit einer Rolle können wir spielen – mit einer Identität sind wir identifiziert. Wir glauben, dass wir das „sind“.

Negative Identitäten: Entstehung und Wirkung

Wie entstehen sie?

Während einer Stresserfahrung („Upset“) zieht das Gehirn blitzschnell Schlussfolgerungen über sich selbst – vermeintlich zum Schutz:

Ein Kind wird in der ersten Klasse bloßgestellt und schlussfolgert: „Ich bin dumm.“ Diese Schlussfolgerung erscheint dem Kind als überlebenswichtig, wird vergessen – und wirkt fortan unbewusst wie ein hypnotisches Kommando.

Das Paradox des Widerstands:

Negative Identitäten bleiben aktiv, weil wir sie unbewusst bekämpfen. Dem, was wir bekämpfen, geben wir Energie. Hier liegt eine rekursive Falle: Der Widerstand gegen eine negative Identität ist selbst eine Identifikation mit ihr.

„What you resist, persist.“

Erst wenn wir aufhören zu kämpfen und absichtslos betrachten, entzieht sich die Energie. Die Identität verliert ihre Macht.

Analogie: Das Schnellboot und der Anker

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Schnellboot (das Being), das über den Ozean rasen könnte. Aber Sie schleppen Anker mit sich (negative Identitäten). Je mehr Sie Gas geben (kämpfen), desto tiefer graben sich die Anker ein. Erst wenn Sie den Motor abstellen (absichtsloses Betrachten), können die Anker gelöst werden.

Wie funktioniert MEM?

Der MEM-Prozess ist prozessorientiert und kommt ohne extensive Selbstoffenbarung aus:

  • Bewusstmachen: Negative Identitäten werden durch gezielte Fragen sichtbar
  • Absichtsloses Betrachten: Ein angeleiteter Visualisierungsprozess ermöglicht wertungsfreie Beobachtung
  • Energieentzug: Durch das Nicht-Bekämpfen verliert die negative Identität ihre Energie
  • Auflösung: Die Identität wird unwirksam – dauerhaft

MEM gehört zur energetischen Psychotherapie. Der MEM-Practitioner leitet den Prozess an, aber Sie machen die Arbeit.

Was bewirkt MEM?

Die Auflösung negativer Identitäten geschieht oft überraschend schnell. Typische Resultate:

  • Starkes Gefühl von Gelöstheit und Freiheit
  • Erhöhter Selbstwert und Lebensfreude
  • Plötzliche Fähigkeit, lang ersehnte Dinge zu tun
  • Neue Ideen und Perspektiven
  • Positive Resonanz im sozialen Umfeld

Theoretische Grundlagen

Alfred Korzybski und die Allgemeine Semantik

Alfred Korzybski (1879-1950) war polnisch-amerikanischer Ingenieur, Linguist und Philosoph. Als Offizier im Ersten Weltkrieg erlebte er die erschreckende Diskrepanz zwischen technischer Entwicklung und menschlicher Psyche. Dies prägte seine Lebensaufgabe:

„Wenn Verhaltensänderung und Therapie nicht eines Tages so einfach wird wie das Betätigen eines Lichtschalters, geht der Erdball verloren.“

1933 veröffentlichte er „Science and Sanity“, in dem er die Allgemeine Semantik entwickelte – eine Methode, um die Verwechslung von sprachlicher Abstraktion und Realität zu vermeiden.

Photo used with permission of Institute of General Semantics

 

Die Landkarte ist nicht das Gebiet

Korzybskis zentrale Erkenntnis: Der Mensch lebt in zwei Welten – der Welt der Sprache (Abstraktion) und der Welt der Erfahrung (Realität). Die Sprache ist eine Landkarte der Wirklichkeit, kann aber niemals identisch mit ihr sein. Probleme entstehen, wenn wir die Landkarte für das Gebiet halten und aufhören zu überprüfen, ob unsere mentalen Modelle noch stimmen.

Korzybskis Arbeit beeinflusste zahlreiche moderne Therapieformen: Transaktionsanalyse (Eric Berne), systemische Therapie (Gregory Bateson, Paul Watzlawick), Rational-Emotive Therapie (Albert Ellis) und NLP (Bandler, Grinder, Dilts).

John Mace hatte beim Lesen von „Science and Sanity“ ein spirituelles Offenbarungserlebnis und widmete sein Leben der Entwicklung einer Methode, die Korzybskis Vision umsetzt: Verhaltensänderung so einfach wie einen Lichtschalter zu betätigen.

Ihr nächster Schritt

John Mace hat seinen „Topf Gold am Ende des Regenbogens“ gefunden – eine Methode, die sowohl hochwirksam als auch einfach anzuwenden ist.

Sie entscheiden, ob Sie Ihr Leben unter Kontrolle haben möchten.

Profitieren Sie davon. Noch heute.

Es ist Korzybskis Hauptverdienst, eine philosophische Richtung geschaffen zu haben, die er Allgemeine Semantik nennt, nicht zu verwechseln mit der Semantik, mit der sie nach Korzybskis eigener Aussage nur wenig zu tun hat. Ihre Hauptprinzipien sind in Science and Sanity (erschienen 1933) dargestellt.

Alfred Korzybski war im Ersten Weltkrieg Offizier. Damals schon beeindruckt von der Diskrepanz zwischen technischen Möglichkeiten und psychologischer Entwicklung, war es sein Ziel, Psychotherapie so zu vereinfachen, dass die menschliche mit der technischen Entwicklung Schritt halten kann. Er emigrierte rechtzeitig vor dem Zweiten Weltkrieg in die USA, wo er 1938 das „Institute for General Semantics“ gründete. Bis zu seinem Tod 1950 lehrte er seine therapeutischen und philosophischen Prinzipien.

Das vielleicht bekannteste Zitat aus seinem Hauptwerk Science and Sanity lautet: „Die Landkarte ist nicht die Landschaft, aber wenn die Landkarte brauchbar ist, ist sie der Struktur der Landschaft ähnlich“. Es zielt darauf ab, dass der Mensch in zwei Welten lebt: in der Welt der Sprache und der Symbole und in der realen Welt der Erfahrung. Korzybski legte dar, dass die Welt der Sprache eine Abstraktion der Welt der Erfahrung ist und daher die Abstraktion (die Landkarte) niemals mit der Erfahrung (der Landschaft) identisch sein kann. Und er wies auf folgendes hin: Wenn die sprachliche Welt die Welt der Erfahrung nicht adäquat abbildet, läuft der Mensch, geleitet von einer falschen Landkarte, in die Irre. Die auf dem „ist“ der Prädikation eines begrifflich beziehungsweise sprachlich erklärbaren Phänomens oder dem „ist“ der Identität von etwas beruhenden Landkarten sind prinzipiell falsch, weil sie eine Identität zwischen einem Phänomen und seiner sprachlichen Benennung behaupten. Ein Phänomen ist niemals identisch mit der sprachlichen Kategorie, mit welcher es beschrieben wird. Sprache ist demnach gleichsam eine Landkarte der Wirklichkeit. In seinem Buch stellt Korzybski dar, dass das menschliche Gehirn fähig ist, allein auf die Landkarte zu reagieren und das dargestellte Gelände (im Extremfall) vollständig zu vergessen. Das bedeutet, dass das menschliche Gehirn dazu fähig ist, etwas für wahr zu halten beziehungsweise zu glauben, was es nicht gibt, und dann damit aufhört, zu überprüfen, ob es das wirklich gibt. Das kann zu gravierenden Fehlentscheidungen führen, vor denen Korzybski angeblich warnen wollte.

Auf der Basis einer ausgiebigen Kritik am Aristotelischen System legte er eine Methode dar, wie sich der Einzelne so weiterentwickeln kann, dass er eben nicht die Landkarte mit dem Gebiet verwechselt und sich so durch Worte und die konditionierte „semantische Reaktion“ auf Worte in persönliches Leid treiben lässt. Kern dieser Methode ist die Erfahrung, dass nichts so „ist“ (gemeint ist: vollständig so ist), wie das „ist“ der Prädikation oder das „ist“ der Identität es beschreiben. Diese Erfahrung sollte ein Instrument vermitteln, das Korzybski das „Strukturelle Differential“ nannte. Die Arbeit mit dem „strukturellen Differential“ wird von Schülern der General Semantics bis heute in Coaching und Therapie angewendet.

Korzybskis Bücher haben keine grosse Verbreitung gefunden, aber er hat viele Wissenschaftler angeregt, sich mit den beschriebenen Phänomenen genauer zu befassen. Alfred Korzybski hat überdies sehr viele derzeit praktizierte Therapieformen beeinflusst. Er unterrichtete beispielsweise Eric Berne, der die Transaktionsanalyse entwickelte, und Gregory Bateson, der wiederum Paul Watzlawick und mit ihm sämtliche Formen der systemischen Therapie und der Familientherapie beeinflusste. Direkt auf die General Semantics zurück gehen die RET (Rational-Emotive Therapie) nach Albert Ellis, aber auch einige sehr wichtige Grundideen des NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren). Alle wichtigen NLP-Entwickler, also Richard Bandler, John Grinder und Robert Dilts, kannten die Werke Korzybskis und nutzten seine Erkenntnisse. Eine neuere Variante ist die Mace-Methode.

Die Sekundärliteratur zu Alfred Korzybski ist reichhaltig. Bekannt wurden unter anderem: Die Tyrannei der Worte von Stuart Chase, S. I. Hayakawas Semantik – Sprache im Denken und Handeln sowie Anatol Rapoports Buch Operational Philosophy.

Die allgemeine Semantik wurde auch in den Null-A-Büchern des Science Fiction-Autors A. E. van Vogt beschrieben und als Hauptthema umgesetzt.

Wirkung

Korzybskis Arbeit beeinflusste die Pädagogik, Gestalttherapie, Rational Emotive Therapie, das NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) und mehrere Autoren und Wissenschaftler. Isaac Asimov hat einige der zentralen Thesen Korzybskis in seine Schriften einfliessen lassen und Robert A. Heinlein sagte über Korzybski: „Man kann ihn persönlich nicht mögen, aber er ist ein mindestens so bedeutender Mann wie Einstein, zumindest deshalb weil sein Feld breiter ist. Die gleiche Art von Arbeit wie Einsteins, die gleiche Art von Arbeit, mit den gleichen Methoden; aber in einem viel breiteren Feld, viel näher zu menschlichen Beziehungen.“ Alfred Korzybski lehnte jegliche Religion explizit ab. Das brachte er besonders in Science and Sanity zum Ausdruck. Korzybski war an der emotionalen Befreiung von Menschen gelegen und lebte persönlich sehr einfach und bescheiden.